A-Z

Lerne die Fachbegriffe der Medienproduktion! So kannst du oft besser beschreiben, was du genau meinst. Netter Nebeneffekt: Du kannst dein Team mit deiner Fachkenntnis beeindrucken!

A-Z

Lerne die Fachbegriffe der Medienproduktion! So kannst du oft besser beschreiben, was du genau meinst. Netter Nebeneffekt: Du kannst dein Team mit deiner Fachkenntnis beeindrucken!

A-Z

Lerne die Fachbegriffe der Medienproduktion! So kannst du oft besser beschreiben, was du genau meinst. Netter Nebeneffekt: Du kannst dein Team mit deiner Fachkenntnis beeindrucken!

Amerikanische Einstellung:

Einstellungsgröße, bei der die Person von Kopf bis zur Mitte des Oberschenkels gezeigt wird.

Ansteckmikro:

Ein kleines Mikrofon mit dem sich der Sprecher frei bewegen kann.

Art Direction:

Die künstlerische Leitung in der Gestaltung von Medienprojekten.

Atmo:

Hintergrundgeräusche, die am Set aufgenommen oder nachträglich hinzugefügt werden.

Audio-Editing:

Nachbearbeitung von Tonspuren, zum Beispiel mit Adobe Premiere Pro oder Audition.

B-Roll:

Ursprünglich Zwischenbilder, die eingeblendet werden, während die Tonspur (A-Roll) weiterläuft. Heute wird mit B-Roll auch oft Bonusmaterial oder Making-Off Material bezeichnet.

Bauchbinde:

Kleine Texteinblendung mit Name und Funktion am unteren Rand des Bildschirms. Bauchbinden werden besonders bei Interviews eingesetzt.  

Beleuchtung:

Lichtgestaltung in Filmen und Fotografie. Wird für technische und kreative Zwecke eingesetzt.

Bildfrequenz (FPS):

Anzahl der Bilder pro Sekunde in einem Video. Die Abkürzung FPS kommt aus dem Englischen und bedeutet „frames per second“.

Blende:

Verändert die Helligkeit, indem sie beeinflusst wie viel Licht durch das Objektiv auf den Sensor gelangt. Steuert die Tiefenschärfe.

Cinematography:

Die Kunst und Technik der Kameraführung in Film und Video.

Close Up:

Auch Großaufnahme genannt. Eine Einstellungsgröße, bei der das Gesicht einer Person bildfüllend, meist sogar etwas angeschnitten, gezeigt wird.

Colorgrading:

Farbkorrektur und -anpassung in der Postproduktion.

Compositing:

Zusammenfügen mehrerer Bildebenen in der Videoproduktion.

Crossmedia:

Die Verbreitung von Inhalten über mehrere Medienkanäle hinweg.

Cut:

Filmschnitt bzw. Übergang zwischen Szenen.

Detail:

Eine Einstellungsgröße, bei der nur ein ganz kleiner Ausschnitt gezeigt wird. Der Kontext fehlt, wirkt oft rätselhaft.

Dialogschnitt:

Die Bearbeitung von Dialogen in der Film- oder Audioproduktion.

Dramaturgie:

Die Strukturierung von Inhalten, um Spannung und Emotion zu erzeugen.

Drehbuch:

Das schriftliche Konzept für einen Film oder eine Serie.

Drehplan:

Ein detaillierter Zeitplan für Filmaufnahmen. Der Drehplan strukturiert die Produktion.

Effekte (VFX):

Digitale Spezialeffekte in der Filmproduktion.

Einstellungsgröße:

Begriff für den Bildausschnitt, den man wählt. Erzeugt je nach Abstand zum Geschehen auch emotionale Nähe oder Distanz zum Gezeigten.

Encoder:

Gerät oder Software zur Videokomprimierung.

Erzählstruktur:

Die Art und Weise, wie Geschichten in Medien organisiert werden.

Exposé:

Kurzbeschreibung einer Filmidee. Das Exposé ist in der Regel die Vorstufe zum Drehbuch, enthält aber noch keine Dialoge oder detaillierte Beschreibungen der Szenen.

Exposition:

Die einführende Phase eines Films. Hier werden die Charaktere vorgestellt und Ort, Zeit sowie Situation der Handlung gezeigt.

Farbkorrektur:

Die Anpassung von Farben in Bildern und Videos während der Postproduktion.

Feature:

Ein ausführlicher, oft kreativer Beitrag im Journalismus, Film oder Radio.

Flashback:

Eine Rückblende, die in Filmen und Serien verwendet wird.

Fiktion:

Mediale Inhalte, die auf einer erfundenen Geschichte basieren.

Foley:

Nachträglich erstellte Geräusche für Filme.

Fokus:

Werkzeug, mit dem du die Schärfe einstellst. Du kannst zwischen Auto-Fokus und Manuell-Fokus wählen.

Frame:

Ein Einzelbild in einer Film- oder Videoaufnahme.

Fülllicht:

Hellt die vom Führungslicht abgewandte Seite auf.

Führungslicht:

Ist das Hauptlicht und wird neben der Kamera von oben gesetzt.

Gamma-Korrektur:

Anpassung der Helligkeit und Kontraste eines Bildes.

Genre:

Eine Kategorie oder Stilrichtung in Film, Literatur oder Musik (z.B. Drama, Komödie).

Green Screen:

Eine Technik, bei der ein grüner Hintergrund durch digitale Inhalte ersetzt wird.

Goldener Schnitt:

Besonders harmonische Bildkomposition, nach der die Objekte nicht im Zentrum des Bildes, sondern etwas zur Seite und nach oben oder unten platziert werden.

Großaufnahme:

Der Kopf füllt das gesamte Bild aus und enthüllt kleinste Regungen im Gesicht.

Halbnahe:

Zeigt die Person bis zum Bauchnabel und macht Gestik und Reaktionen der Person sichtbar.

Halbtotale:

Zeigt eine Person von Kopf bis Fuß. Definiert den Kontext und die Handlung der Person.

Hard Cut:

Harte Schnitttechnik ohne Übergangseffekte.

Hartes Licht:

Ein fokussierter Scheinwerfer erzeugt hartes Licht, also sehr helle Bereiche und dunkle Schatten.

HDR (High Dynamic Range):

Technik für einen höheren Kontrastumfang in Bildern und Videos.

Headroom:

Der Abstand zwischen dem Kopf und dem oberen Bildrand. Er sollte weder zu groß noch zu klein sein.

Histogramm:

Eine grafischer Darstellung von Bilddaten, oft in der Fotografie und Videobearbeitung genutzt.

Hyperlapse:

Zeitraffer-Aufnahme mit Kamerabewegung.

Ideenfindung:

Der kreative Prozess zur Entwicklung neuer Medieninhalte.

Interview:

Ein Gesprächsformat, bei dem eine Person Fragen stellt und eine andere antwortet.

Interpolation:

Berechnung neuer Pixelwerte zur Skalierung von Bildern.

Interaktivität:

Die Möglichkeit für Nutzende, mit Medieninhalten zu interagieren (z.B. in Apps oder Videos).

Interactive Storytelling:

Eine Erzählweise, bei der die Nutzenden den Verlauf der Geschichte beeinflussen können.

Intro:

Die Einleitung eines Films, einer Serie oder eines Beitrags.

ISO:

Beeinflusst die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Höhere Werte sorgen für Bildrauschen.

mehr dazu…

J-Cut:

Schnitttechnik, bei der der Ton vom Nachfolgeclip bereits zu hören ist, während der Vorgängerclip noch zu sehen ist. (siehe auch L-Cut)

Jingle:

Kurze, einprägsame Melodie oder Tonfolge, oft in der Werbung oder im Radio.

JPEG 2000:

Format zu verlustfreien Bildkompression.

Jump Cut:

Wenn das Bild bei einem Schnitt optisch zu springen scheint. Das passiert z.B. wenn man die Einstellungsgröße nur leicht ändert, während die Kamera im gleichen Winkel auf das Motiv schaut.

Kadrierung:

Beschreibt die Bildkomposition in einer Szene.

Kaltes Licht:

Blau gefärbtes Licht, das eine kühle und klinische Atmosphäre schafft.

Kamerafahrt:

Bewegung der Kamera während einer Aufnahme.

Keying:

Verfahren zum Entfernen eines Hintergrundes (z.B. Green Screen).

Künstliche Intelligenz:

Technologie, die zunehmend in der Medienproduktion verwendet wird.

Lautstärkepegel:

Die Regulierung der Audioausgabe in Medienproduktionen.

L-Cut:

Schnitttechnik, bei der der Ton vom Vorgängerclip noch zu hören ist, während der Nachfolgeclip schon zu sehen ist. (siehe auch J-Cut)

Lineares Fernsehen:

Klassisches Fernsehen, das nach einem festen Sendeplan funktioniert.

Lichtsetzung:

Die künstlerische Gestaltung der Beleuchtung in Medienproduktionen.

Location:

Der Drehort eines Films. Während der Vorproduktion werden von einem Location-Scout mögliche Drehorte besichtigt und dann definiert. 

Loop:

Wiederholung einer Sequenz in Audio und Video.

Low Key:

Wenn dunkle Bereiche im Bild vorherrschen. Trotzdem ist es dabei wichitg für Beleuchtung an den richtigen Stellen im Bild zu sorgen, damit das Bild nicht „matschig“ und verrauscht wird.

LUT (Look-UP Table):

Farbprofil für Farbkorrekturen.

Mastering:

Finale Audio- oder Videobearbeitung vor der Veröffentlichung.

Molton:

Dicker, matter Bühnenstoff, der als Hintergrund verwendet wird. Oft schwarz.

Montage:

Der Prozess des Schneidens und Zusammenfügens von Bild- und Tonmaterial in Film und Video.

Motion Tracking:

Verfolgung von Bewegungen für visuelle Effekte.

Nachhaltiger Journalismus:

Medieninhalte mit langfristigem gesellschaftlichem Mehrwert.

Nachvertonung:

Ergänzung oder Ersetzung von Tonaufnahmen nach der Produktion.

Nahe Einstellung:

Stellt die Mimik und die Sprache in den Vordergrund und wird vor allem im Dialog verwendet.

Narration:

Die Erzählweise in Filmen, Serien oder Dokumentationen.

ND-Filter: 

Ist wie eine Sonnenbrille für den Sensor und macht das Bild dunkler.

Noise Reduction:

Rauschreduzierung in Audio und Video.

Non-fiktional:

Sachbezogene, nicht erfundene Medieninhalte.

Non-Linear Editing (NLE):

Nicht-destruktiver Schnittprozess in der Postproduktion.

Oberlicht:

Das Licht fällt von oben und erzeugt starke Schatten, sodass die Augen der Person schwer erkennbar sind.

Objektiv:

Kamera-Zubehör zur Steuerung des Bildausschnittes.

O-Ton:

Alle Geräusche, Dialoge und Klänge, die während der Dreharbeiten aufgenommen wurden, ohne nachträgliche Veränderung oder Bearbeitung.

Off-Ton:

Alle Geräusche, Dialoge und Klänge, bei denen die Quelle im Bild nicht sichtbar wird. Zum Beispiel eine Erzählerstimme oder Musik.

On-Demand-Medien:

Abrufbare Medieninhalte (z.B. Streaming-Dienste, Podcasts).

Optischer Zoom:

Veränderung der Brennweite ohne Qualitätsverlust.

Overlay:

Überlagerung von Text, Grafiken oder Effekten in Videos.

Panoramaaufnahme:

Weitwinkelaufnahme eines Bildes oder Videos.

Peaking:

Einstellung an der Kamera, bei der scharfe Kanten im Bild (meist rot) hervorgehoben werden. Hilft dir beim Fokussieren auf die Augen oder ein Objekt.

Pegelanzeige:

Zeigt die Lautstärke den Tons bei der Aufnahme an. Du solltest sie unbedingt im Auge behalten, damit dein Ton nicht zu leise aufgenommen wird oder übersteuert, weil er zu laut ist.

Postproduktion:

Alle Bearbeitungsschritte nach der Aufnahme, wie Video- und Audiobearbeitung und -Schnitt.

Preset:

Voreingestellte Effekte oder Filter für Medienbearbeitung.

Quasselstrippe:

Wenn Interviewpartner*innen nicht aufhören zu reden, kann es schwierig werden kurze und gute O-Töne zu bekommen. Bitte ggf. nach einer Antwort noch einmal um eine Zusammenfassung in 1-3 Sätzen. Und wichtigeste Regel: Niemals das Mikrofon aus der Hand geben! So kannst du besser intervenieren.

Quelldaten:

Rohdaten, die in der Produktion verwendet werden.

Quellenangabe:

Nennung der Herkunft von Informationen in journalistischen oder wissenschaftlichen Texten.

Quellfenster:

Fenster in Videoschnittprogrammen in dem die Einzelclips gesichtet werden können.

Quote:

Einschaltquote oder Reichweite eines Medienangebots.

Quicktime:

Multimedia-Format für Video und Audio.

 

Radio:

Auditives Massenmedium für Nachrichten, Musik und Unterhaltung.

RAW-Format:

Unkomprimierte Bild- oder Videodateien für maximale Qualität.

Redaktion:

Team, das journalistische Inhalte erstellt und bearbeitet.

Rendering:

Verabeitung und Export von Medienprojekten.

Reportermikro:

Nimmt Schall nur aus der unmittelbaren Umgebung auf, daher muss man es nah an den Mund halten.

Rotoscoping:

Manuelles Freistellen von Objekten in der Videobearbeitung.

Richtmikro:

Befindet sich an einer Tonangel und nimmt den Schall aus der Richtung aus, in die es deutet.

Seitenlicht:

Nur eine Seite des Gesichts wird beleuchtet, auf der anderen Seite entsteht ein Schatten.

Shutter-Speed:

Bestimmt wie lange der Sensor dem Licht ausgesetzt wird. Der Normalwert liegt bei 1/50.

Skript:

Textvorlage für audiovisuelle Produktionen wie Filme, Serien oder Podcasts.

Slow Motion:

Zeitlupeneffekt in der Videoproduktion.

Spitze:

Ist ein hartes Licht, dass sich hinter der Person befindet und sie vom Hintergrund abhebt.

Storyboard:

Skizzenhafte Darstellung von Szenenabläufen.

Storytelling:

Erzählen von Geschichten in fiktionalen und nicht-fiktionalen Kontexten.

Teaser:

Kurze Vorschau oder Ankündigung eines Medieninhalts um Interesse zu wecken.

Tiefenschärfe:

Legt fest, ob alles klar erkennbar ist (hohe Tiefenschärfe), oder ob es scharfe und unscharfe Bereiche gibt (niedrige Tiefenschärfe).

Timelapse:

Zeitraffertechnik zur Darstellung schneller Veränderungen.

Totale:

Die weiteste Einstellung gibt Orientierung im Raum.

Tracking Shot:

Kamerabewegung, die einem Objekt oder einer Person folgt.

Untersicht:

Die Kamera filmt von unten nach oben, wodurch sie mächtig wirkt.

Unterlicht:

Das Licht kommt von unten und wirft unnatürliche Schatten, die das Gesicht verzerren.

Upscaling:

Hochskalieren von Videos oder Bildern auf höhere Auflösung.

Urheberrecht:

Recht des Schöpfers eines Werkes, über dessen Nutzung zu bestimmen (z.B. Filme, Serien, Musik).

Usability:

Benutzerfreundlichkeit von digitalen Medien und Plattformen.

User-generated Content (UGC):

Von Nutzern erstellte Inhalte in sozialen Medien oder auf Plattformen (z.B. Videos, Blogposts).

Vertigo-Effekt:

Auch Dollyzoom genannt. Kamerafahrt vor oder zurück, bei der gleichzeitig gegenläufig raus oder rein gezoomt wird. Benannt nach Hitchcocks Film „Vertigo“. Der Effekt erzeugt das Gefühl eines Sogs, man verliert scheinbar die Bodenhaftung.

VFX (Visual Effects):

Digitale Effekte in Filmen und Videos.

Videokompression:

Reduzierung der Dateigröße von Videos.

Virtuelle Realität (VR):

Computer-generierte, interaktive 3D-Umgebungen für immersive Medienerlebnisse.

Voice-over:

Nachträglich eingefügter Kommentar oder Erzählstimme in einem Video oder Film.

 

Warmes Licht:

Gelb-oranges Licht, dass eine gemütliche und einladende Atmosphäre schafft.

Warp Stabilizer:

Software-Effekt zur Reduzierung von Kamerawacklern.

Watchtime:

Zeit, die Nutzende mit dem Konsum eines Videos oder Streams verbringen (wichtig für Plattformen wie Youtube).

Webradio:

Radiostreaming über das Internet anstelle von klassischem Rundfunk.

Weiches Licht:

Zum Beispiel eine flächige LED-Lampe streut das Licht in alle Richtungen, wodurch weiche, gleichmäßige Schatten entstehen.

Weißabgleich:

Neutralisiert die Farbtemperatur, indem der Kamera mitgeteilt wird, welcher Bereich weiß ist.

Wellenform:

Visuelle Darstellung von Audiosignalen.

XLR-Kabel:

Standardkabel für professionelle Audioaufnahmen.

XML (Extensible Markup Language):

Format zur Strukturierung und Speicherung von Daten, oft in digitalen Medien verwendet.

XR (Extended Reality):

Sammelbegriff für Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR).

X-Schnitt:

Spezieller Filmschnitt, bei dem zwei Szenen abrupt aufeinandertreffen (Cross-Cutting).

XY-Stereofonie:

Technik für Stereo-Tonaufnahmen. Es werden zwei gerichtete Mikrofone direkt übereinander gekreuzt aufgestellt. Durch die Pegelunterschiede zwischen beiden Mikros bei der Aufnahme entsteht der Stereoeffekt. Manche Töne sind rechts lauter zu hören, manche links.

 

Yellow Press:

Sensations- und Boulevardjournalismus, der oft reißerische Inhalte verbreitet.

Youtube:

Was Youtube ist, brauchen wir wohl nicht zu erklären. Wenn du deinen Film dort hochladen möchtest, beachte, dass dein Video komprimiert wird und die Qualität vermutlich etwas leidet. Bessere Bildqualität bekommst du z.B. bei Vimeo, eine Platform die sich eher für künstlerische Produktionen und Filmprofis gedacht ist.

Zeitleiste (Timeline):

Bereich in Schnittprogrammen zur Anordnung von Medienclips.

Zentralperspektive:

Perspektive mit nur einem Fluchtpunkt auf der Horizontlinie. Wird verwendet, um räumliche Tiefe zu erzeugen. 

Zoom:

Verändert den Bildausschnitt. Beim Hereinzoomen wird der Bildausschnitt enger, beim herauszoomen weiter.

Zwischenschnitt (Cutaway):

Eingefügter Shot zur Unterbrechung einer Szene.

A

Amerikanische Einstellung:

Einstellungsgröße, bei der die Person von Kopf bis zur Mitte des Oberschenkels gezeigt wird.

Ansteckmikro:

Ein kleines Mikrofon mit dem sich der Sprecher frei bewegen kann.

Art Direction:

Die künstlerische Leitung in der Gestaltung von Medienprojekten.

Atmo:

Hintergrundgeräusche, die am Set aufgenommen oder nachträglich hinzugefügt werden.

Audio-Editing:

Nachbearbeitung von Tonspuren, zum Beispiel mit Adobe Premiere Pro oder Audition.

B

B-Roll:

Ursprünglich Zwischenbilder, die eingeblendet werden, während die Tonspur (A-Roll) weiterläuft. Heute wird mit B-Roll auch oft Bonusmaterial oder Making-Off Material bezeichnet.

Bauchbinde:

Kleine Texteinblendung mit Name und Funktion am unteren Rand des Bildschirms. Bauchbinden werden besonders bei Interviews eingesetzt.

Beleuchtung:

Lichtgestaltung in Filmen und Fotografie. Wird für technische und kreative Zwecke eingesetzt.

Bildfrequenz (FPS):

Anzahl der Bilder pro Sekunde in einem Video. Die Abkürzung FPS kommt aus dem Englischen und bedeutet „frames per second“.

Blende:

Verändert die Helligkeit, indem sie beeinflusst wie viel Licht durch das Objektiv auf den Sensor gelangt. Steuert die Tiefenschärfe.

C

Cinematography:

Die Kunst und Technik der Kameraführung in Film und Video.

Close Up:

Auch Großaufnahme genannt. Eine Einstellungsgröße, bei der das Gesicht einer Person bildfüllend, meist sogar etwas angeschnitten, gezeigt wird.

Colorgrading:

Farbkorrektur und -anpassung in der Postproduktion.

Compositing:

Zusammenfügen mehrerer Bildebenen in der Videoproduktion.

Crossmedia:

Die Verbreitung von Inhalten über mehrere Medienkanäle hinweg.

Cut:

Filmschnitt bzw. Übergang zwischen Szenen.

D

Detail:

Eine Einstellungsgröße, bei der nur ein ganz kleiner Ausschnitt gezeigt wird. Der Kontext fehlt, wirkt oft rätselhaft.

Dialogschnitt:

Die Bearbeitung von Dialogen in der Film- oder Audioproduktion.

Dramaturgie:

Die Strukturierung von Inhalten, um Spannung und Emotion zu erzeugen.

Drehbuch:

Das schriftliche Konzept für einen Film oder eine Serie.

Drehplan:

Ein detaillierter Zeitplan für Filmaufnahmen. Der Drehplan strukturiert die Produktion.

E

Effekte (VFX):

Digitale Spezialeffekte in der Filmproduktion.

Einstellungsgröße:

Begriff für den Bildausschnitt, den man wählt. Erzeugt je nach Abstand zum Geschehen auch emotionale Nähe oder Distanz zum Gezeigten.

Encoder:

Gerät oder Software zur Videokomprimierung.

Erzählstruktur:

Die Art und Weise, wie Geschichten in Medien organisiert werden.

Exposé:

Kurzbeschreibung einer Filmidee. Das Exposé ist in der Regel die Vorstufe zum Drehbuch, enthält aber noch keine Dialoge oder detaillierte Beschreibungen der Szenen.

Exposition:

Die einführende Phase eines Films. Hier werden die Charaktere vorgestellt und Ort, Zeit sowie Situation der Handlung gezeigt.

F

Farbkorrektur:

Die Anpassung von Farben in Bildern und Videos während der Postproduktion.

Feature:

Ein ausführlicher, oft kreativer Beitrag im Journalismus, Film oder Radio.

Flashback:

Eine Rückblende, die in Filmen und Serien verwendet wird.

Fiktion:

Mediale Inhalte, die auf einer erfundenen Geschichte basieren.

Foley:

Nachträglich erstellte Geräusche für Filme.

Fokus:

Werkzeug, mit dem du die Schärfe einstellst. Du kannst zwischen Auto-Fokus und Manuell-Fokus wählen.

Frame:

Ein Einzelbild in einer Film- oder Videoaufnahme.

Fülllicht:

Hellt die vom Führungslicht abgewandte Seite auf.

Führungslicht:

Ist das Hauptlicht und wird neben der Kamera von oben gesetzt.

G

Gamma-Korrektur:

Anpassung der Helligkeit und Kontraste eines Bildes.

Genre:

Eine Kategorie oder Stilrichtung in Film, Literatur oder Musik (z.B. Drama, Komödie).

Green Screen:

Eine Technik, bei der ein grüner Hintergrund durch digitale Inhalte ersetzt wird.

Goldener Schnitt:

Besonders harmonische Bildkomposition, nach der die Objekte nicht im Zentrum des Bildes, sondern etwas zur Seite und nach oben oder unten platziert werden.

Großaufnahme:

Der Kopf füllt das gesamte Bild aus und enthüllt kleinste Regungen im Gesicht.

H

Halbnahe:

Zeigt die Person bis zum Bauchnabel und macht Gestik und Reaktionen der Person sichtbar.

Halbtotale:

Zeigt eine Person von Kopf bis Fuß. Definiert den Kontext und die Handlung der Person.

Hard Cut:

Harte Schnitttechnik ohne Übergangseffekte.

Hartes Licht:

Ein fokussierter Scheinwerfer erzeugt hartes Licht, also sehr helle Bereiche und dunkle Schatten.

HDR (High Dynamic Range):

Technik für einen höheren Kontrastumfang in Bildern und Videos.

Headroom:

Der Abstand zwischen dem Kopf und dem oberen Bildrand. Er sollte weder zu groß noch zu klein sein.

Histogramm:

Eine grafischer Darstellung von Bilddaten, oft in der Fotografie und Videobearbeitung genutzt.

Hyperlapse:

Zeitraffer-Aufnahme mit Kamerabewegung.

I

Ideenfindung:

Der kreative Prozess zur Entwicklung neuer Medieninhalte.

Interview:

Ein Gesprächsformat, bei dem eine Person Fragen stellt und eine andere antwortet.

Interpolation:

Berechnung neuer Pixelwerte zur Skalierung von Bildern.

Interaktivität:

Die Möglichkeit für Nutzende, mit Medieninhalten zu interagieren (z.B. in Apps oder Videos).

Interactive Storytelling:

Eine Erzählweise, bei der die Nutzenden den Verlauf der Geschichte beeinflussen können.

Intro:

Die Einleitung eines Films, einer Serie oder eines Beitrags.

ISO:

Beeinflusst die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Höhere Werte sorgen für Bildrauschen.

mehr dazu…

J

J-Cut:

Schnitttechnik, bei der der Ton vom Nachfolgeclip bereits zu hören ist, während der Vorgängerclip noch zu sehen ist. (siehe auch L-Cut)

Jingle:

Kurze, einprägsame Melodie oder Tonfolge, oft in der Werbung oder im Radio.

JPEG 2000:

Format zu verlustfreien Bildkompression.

Jump Cut:

Wenn das Bild bei einem Schnitt optisch zu springen scheint. Das passiert z.B. wenn man die Einstellungsgröße nur leicht ändert, während die Kamera im gleichen Winkel auf das Motiv schaut.

K

Kadrierung:

Beschreibt die Bildkomposition in einer Szene.

Kaltes Licht:

Blau gefärbtes Licht, das eine kühle und klinische Atmosphäre schafft.

Kamerafahrt:

Bewegung der Kamera während einer Aufnahme.

Keying:

Verfahren zum Entfernen eines Hintergrundes (z.B. Green Screen).

Künstliche Intelligenz:

Technologie, die zunehmend in der Medienproduktion verwendet wird.

L

Lautstärkepegel:

Die Regulierung der Audioausgabe in Medienproduktionen.

L-Cut:

Schnitttechnik, bei der der Ton vom Vorgängerclip noch zu hören ist, während der Nachfolgeclip schon zu sehen ist. (siehe auch J-Cut)

Lineares Fernsehen:

Klassisches Fernsehen, das nach einem festen Sendeplan funktioniert.

Lichtsetzung:

Die künstlerische Gestaltung der Beleuchtung in Medienproduktionen.

Location:

Der Drehort eines Films. Während der Vorproduktion werden von einem Location-Scout mögliche Drehorte besichtigt und dann definiert. 

Loop:

Wiederholung einer Sequenz in Audio und Video.

Low Key:

Wenn dunkle Bereiche im Bild vorherrschen. Trotzdem ist es dabei wichitg für Beleuchtung an den richtigen Stellen im Bild zu sorgen, damit das Bild nicht „matschig“ und verrauscht wird.

LUT (Look-UP Table):

Farbprofil für Farbkorrekturen.

M

Mastering:

Finale Audio- oder Videobearbeitung vor der Veröffentlichung.

Molton:

Dicker, matter Bühnenstoff, der als Hintergrund verwendet wird. Oft schwarz.

Montage:

Der Prozess des Schneidens und Zusammenfügens von Bild- und Tonmaterial in Film und Video.

Motion Tracking:

Verfolgung von Bewegungen für visuelle Effekte.

N

Nachhaltiger Journalismus:

Medieninhalte mit langfristigem gesellschaftlichem Mehrwert.

Nachvertonung:

Ergänzung oder Ersetzung von Tonaufnahmen nach der Produktion.

Nahe Einstellung:

Stellt die Mimik und die Sprache in den Vordergrund und wird vor allem im Dialog verwendet.

Narration:

Die Erzählweise in Filmen, Serien oder Dokumentationen.

ND-Filter: 

Ist wie eine Sonnenbrille für den Sensor und macht das Bild dunkler.

Noise Reduction:

Rauschreduzierung in Audio und Video.

Non-fiktional:

Sachbezogene, nicht erfundene Medieninhalte.

Non-Linear Editing (NLE):

Nicht-destruktiver Schnittprozess in der Postproduktion.

O

Oberlicht:

Das Licht fällt von oben und erzeugt starke Schatten, sodass die Augen der Person schwer erkennbar sind.

Objektiv:

Kamera-Zubehör zur Steuerung des Bildausschnittes.

O-Ton:

Alle Geräusche, Dialoge und Klänge, die während der Dreharbeiten aufgenommen wurden, ohne nachträgliche Veränderung oder Bearbeitung.

Off-Ton:

Alle Geräusche, Dialoge und Klänge, bei denen die Quelle im Bild nicht sichtbar wird. Zum Beispiel eine Erzählerstimme oder Musik.

On-Demand-Medien:

Abrufbare Medieninhalte (z.B. Streaming-Dienste, Podcasts).

Optischer Zoom:

Veränderung der Brennweite ohne Qualitätsverlust.

Overlay:

Überlagerung von Text, Grafiken oder Effekten in Videos.

P

Panoramaaufnahme:

Weitwinkelaufnahme eines Bildes oder Videos.

Peaking:

Einstellung an der Kamera, bei der scharfe Kanten im Bild (meist rot) hervorgehoben werden. Hilft dir beim Fokussieren auf die Augen oder ein Objekt.

Pegelanzeige:

Zeigt die Lautstärke den Tons bei der Aufnahme an. Du solltest sie unbedingt im Auge behalten, damit dein Ton nicht zu leise aufgenommen wird oder übersteuert, weil er zu laut ist.

Postproduktion:

Alle Bearbeitungsschritte nach der Aufnahme, wie Video- und Audiobearbeitung und -Schnitt.

Preset:

Voreingestellte Effekte oder Filter für Medienbearbeitung.

Q

Quasselstrippe:

Wenn Interviewpartner*innen nicht aufhören zu reden, kann es schwierig werden kurze und gute O-Töne zu bekommen. Bitte ggf. nach einer Antwort noch einmal um eine Zusammenfassung in 1-3 Sätzen. Und wichtigeste Regel: Niemals das Mikrofon aus der Hand geben! So kannst du besser intervenieren.

Quelldaten:

Rohdaten, die in der Produktion verwendet werden.

Quellenangabe:

Nennung der Herkunft von Informationen in journalistischen oder wissenschaftlichen Texten.

Quellfenster:

Fenster in Videoschnittprogrammen in dem die Einzelclips gesichtet werden können.

Quote:

Einschaltquote oder Reichweite eines Medienangebots.

Quicktime:

Multimedia-Format für Video und Audio.

R

Radio:

Auditives Massenmedium für Nachrichten, Musik und Unterhaltung.

RAW-Format:

Unkomprimierte Bild- oder Videodateien für maximale Qualität.

Redaktion:

Team, das journalistische Inhalte erstellt und bearbeitet.

Rendering:

Verabeitung und Export von Medienprojekten.

Reportermikro:

Nimmt Schall nur aus der unmittelbaren Umgebung auf, daher muss man es nah an den Mund halten.

Rotoscoping:

Manuelles Freistellen von Objekten in der Videobearbeitung.

Richtmikro:

Befindet sich an einer Tonangel und nimmt den Schall aus der Richtung aus, in die es deutet.

S

Seitenlicht:

Nur eine Seite des Gesichts wird beleuchtet, auf der anderen Seite entsteht ein Schatten.

Shutter-Speed:

Bestimmt wie lange der Sensor dem Licht ausgesetzt wird. Der Normalwert liegt bei 1/50.

Skript:

Textvorlage für audiovisuelle Produktionen wie Filme, Serien oder Podcasts.

Slow Motion:

Zeitlupeneffekt in der Videoproduktion.

Spitze:

Ist ein hartes Licht, dass sich hinter der Person befindet und sie vom Hintergrund abhebt.

Storyboard:

Skizzenhafte Darstellung von Szenenabläufen.

Storytelling:

Erzählen von Geschichten in fiktionalen und nicht-fiktionalen Kontexten.

T

Teaser:

Kurze Vorschau oder Ankündigung eines Medieninhalts um Interesse zu wecken.

Tiefenschärfe:

Legt fest, ob alles klar erkennbar ist (hohe Tiefenschärfe), oder ob es scharfe und unscharfe Bereiche gibt (niedrige Tiefenschärfe).

Timelapse:

Zeitraffertechnik zur Darstellung schneller Veränderungen.

Totale:

Die weiteste Einstellung gibt Orientierung im Raum.

Tracking Shot:

Kamerabewegung, die einem Objekt oder einer Person folgt.

U

Untersicht:

Die Kamera filmt von unten nach oben, wodurch sie mächtig wirkt.

Unterlicht:

Das Licht kommt von unten und wirft unnatürliche Schatten, die das Gesicht verzerren.

Upscaling:

Hochskalieren von Videos oder Bildern auf höhere Auflösung.

Urheberrecht:

Recht des Schöpfers eines Werkes, über dessen Nutzung zu bestimmen (z.B. Filme, Serien, Musik).

Usability:

Benutzerfreundlichkeit von digitalen Medien und Plattformen.

User-generated Content (UGC):

Von Nutzern erstellte Inhalte in sozialen Medien oder auf Plattformen (z.B. Videos, Blogposts).

V

Vertigo-Effekt:

Auch Dollyzoom genannt. Kamerafahrt vor oder zurück, bei der gleichzeitig gegenläufig raus oder rein gezoomt wird. Benannt nach Hitchcocks Film „Vertigo“. Der Effekt erzeugt das Gefühl eines Sogs, man verliert scheinbar die Bodenhaftung.

VFX (Visual Effects):

Digitale Effekte in Filmen und Videos.

Videokompression:

Reduzierung der Dateigröße von Videos.

Virtuelle Realität (VR):

Computer-generierte, interaktive 3D-Umgebungen für immersive Medienerlebnisse.

Voice-over:

Nachträglich eingefügter Kommentar oder Erzählstimme in einem Video oder Film.

W

Warmes Licht:

Gelb-oranges Licht, dass eine gemütliche und einladende Atmosphäre schafft.

Warp Stabilizer:

Software-Effekt zur Reduzierung von Kamerawacklern.

Watchtime:

Zeit, die Nutzende mit dem Konsum eines Videos oder Streams verbringen (wichtig für Plattformen wie Youtube).

Webradio:

Radiostreaming über das Internet anstelle von klassischem Rundfunk.

Weiches Licht:

Zum Beispiel eine flächige LED-Lampe streut das Licht in alle Richtungen, wodurch weiche, gleichmäßige Schatten entstehen.

Weißabgleich:

Neutralisiert die Farbtemperatur, indem der Kamera mitgeteilt wird, welcher Bereich weiß ist.

Wellenform:

Visuelle Darstellung von Audiosignalen.

X

XLR-Kabel:

Standardkabel für professionelle Audioaufnahmen.

XML (Extensible Markup Language):

Format zur Strukturierung und Speicherung von Daten, oft in digitalen Medien verwendet.

XR (Extended Reality):

Sammelbegriff für Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR).

X-Schnitt:

Spezieller Filmschnitt, bei dem zwei Szenen abrupt aufeinandertreffen (Cross-Cutting).

XY-Stereofonie:

Technik für Stereo-Tonaufnahmen. Es werden zwei gerichtete Mikrofone direkt übereinander gekreuzt aufgestellt. Durch die Pegelunterschiede zwischen beiden Mikros bei der Aufnahme entsteht der Stereoeffekt. Manche Töne sind rechts lauter zu hören, manche links.

Y

Yellow Press

Sensations- und Boulevardjournalismus, der oft reißerische Inhalte verbreitet.

Youtube:

Was Youtube ist, brauchen wir wohl nicht zu erklären. Wenn du deinen Film dort hochladen möchtest, beachte, dass dein Video komprimiert wird und die Qualität vermutlich etwas leidet. Bessere Bildqualität bekommst du z.B. bei Vimeo, eine Platform die sich eher für künstlerische Produktionen und Filmprofis gedacht ist.

Z

Zeitleiste (Timeline):

Bereich in Schnittprogrammen zur Anordnung von Medienclips.

Zentralperspektive:

Perspektive mit nur einem Fluchtpunkt auf der Horizontlinie. Wird verwendet, um räumliche Tiefe zu erzeugen. 

Zwischenschnitt (Cutaway):

Eingefügter Shot zur Unterbrechung einer Szene.

Zoom:

Verändert den Bildausschnitt. Beim Hereinzoomen wird der Bildausschnitt enger, beim herauszoomen weiter.